Weil’s mal wieder so lecker war, geht es heute mit griechischen Köstlichkeiten weiter. Davon bekomme ich ja nie genug. Habt ihr eigentlich auch so ein Lieblingsziel, das ihr immer wieder ansteuert, ohne müde dabei zu werden? So toll es nämlich ist, immer neue Ziele und Orte auszusuchen und zu entdecken, so fantastisch ist es auch, einen vertrauten Ort aufzusuchen. Da kann es mit der Entspannung direkt losgehen.

Stifado mit Tintenfisch, Taverna Tou Psirri, Athen
Auf diesem Teller seht ihr Griechenland. Es gibt frischen Salat mit einem tollen sauren Dressing. Frittierte Bällchen aus Zucchini und Käse. Und: Stifado. Das traditionelle Gericht ist eine Art Schmorgericht (der Name kommt aus dem Venezianischen und steht auch dort für Schmorbraten. Die Venezianer waren im 13. Jahrhundert an vielen Orten Griechenlands heimisch). Stifado besteht aus ganz vielen Zwiebeln. Die sind eher klein und süßlich im Geschmack. Die werden mit Wein, Tomaten und Gewürzen geschmort. Häufig und klassisch kommen Kaninchen, Rind oder Lamm mit im Topf. Hier ist es Tintenfisch. Der absolute Wahnsinn! Gegessen habe ich das in der Taverne Tou Psirri. Einem traditionellen Lokal im beliebten Athener Ausgehviertel Psirri.

Eier Florentine, Ath*er, Athen
Mein favorisiertes Frühstück besteht ja aus Quark oder griechischem Joghurt mit Früchten. Das ist gesund und macht richtig satt. Manchmal kann es aber auch etwas anderes sein. Das hier sind Eier Florentine. Brot, Spinat und pochierte Eier. Ziemlich gut und auch nicht ungesund. Im Lokal Ath*er in Athen habe ich es übrigens ohne die übliche Hollandaise serviert bekommen. Nicht schlimm für mich ;-)

Mochi, Ikura Sushi, Athen
Im Sommer war ich schon einmal hier. Im Ikura Sushi in Athen. In den letzten Jahren hat sich in der Stadt, die zurecht stolz auf die landestypische Küche ist, auch eine internationale Esskultur entwickelt. Dazu gehört auch Sushi. Neben Gästen aus aller Welt essen im Ikura auch die Griechen, denn hier schmeckt es einfach. Und die japanische Chefin ist sehr charmant. Als Nachtisch hat sie mir diese drei Mochi empfohlen – und es hat sich gelohnt.

Wein und Häppchen, Cinque Wein & Deli Bar, Athen
Klein, fein und unfassbar wunderbar: das Cinque in Athen. Über die Weinbar will ich hier gar nicht so viele Worte verlieren – das mache ich an anderer Stelle auf dem Blog. Auf dem Foto seht ihr knuspriges Brot mit Oliventapenade & Tomaten und einen Rotwein aus Nemea, eine Region auf den Peleponnes. Der Wein wird in französischen Eichenholzfässern ausgebaut. Ein Traum!
Ein Gedanke zu “Genuss in Athen 2018”