Genuss-Quartett der Woche/Spezial: Bier

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Schloss Karlsruhe im Dunkeln und feierndes Volk

Prost ihr Lieben! Heute ist mein Genuss-Quartett ausschließlich flüssig. Echt. Denn hier in Karlsruhe ist Bierbörse. Jedes Jahr fiebern ein paar Freunde und ich auf dieses Hopfen-und-Malz-Event Ende August hin. Denn es hat sich in den letzten Jahren etabliert, dass wir hier Biere aus aller Welt probieren und ungesunde Sachen essen😉 In diesem Jahr wird das Fest schon zum 15. Mal gefeiert und es ist immer sehr gut besucht. Es gibt Livemusik, 500 verschiedene Biere – vom klassischen Hellen über süße Kirsch- und Kokosbiere bis hin zu dunklen Starkbieren. Ob die vier Biere, die ich euch im Genuss-Quartett vorstelle, wirklich die besten Getränke des Festes sind, kann ich beim besten Willen nicht sagen, denn alle alle alle 500 zu probieren, wäre wohl doch ziemlich sportlich!

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Neuzeller Klosterbräu, Bier mit Heiligenschein

Den ersten Schluck nehme ich aus einer Flasche der Neuzeller Klosterbrauerei. Warum? Weil ich die Etiketten der Brauerei so schön finde! Und einen „Seelsorger“ zum Wochenende kann man schon mal trinken… Zum Start in den Abend ist es gut gewählt, denn es ist süffig und nicht zu herb.

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Kreuzberger Klosterbier, auch für Nicht-Nonnen

Es gibt bei der Bierbörse übrigens „ProBIERgläser“. Aber wer will, bekommt natürlich auch ein „großes“ Glas. Hier ist eines mit Kreuzberger Klosterbier gefüllt. Ich denke bei Kreuzberg natürlich gleich an Berlin. Aber da kommt dieses Dunkelbier nicht her. Es ist von der Rhön und schön würzig. Der Alkoholgehalt von 5,4% geht in Ordnung😉

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Ein Grimbergen, ganz ohne Märchenstunde

Weiter geht es mit einem Grimbergen aus Belgien. Belgisches Bier ist ziemlich beliebt auf der Bierbörse. Die Sorte „Optimo Bruno“ heißt wie mein geliebter Opa, die muss ins Glas! Mit 10% Alkoholgehalt haut das Starkbier aber ganz schön rein. Der Abend wird langsam immer lustiger…

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Ein Flensburger Bölkstoff, Hau wech das Zeug

Zum guten Schluss schafft es ein Bier aus dem hohen Norden ins Genuss-Quartett. Auch die Flensburger Brauerei hat einen kleinen Stand auf der Börse. Und bietet neben allerlei Getränken diesen „Bölkstoff“ an. Ein „Fump!“ auf den alten Werner – und dann ist es aber auch langsam genug für diesen Abend…


Genuss-Quartett der Woche 58

Kennt ihr das auch? Es gibt so Wochen, die laufen einfach nicht. Das geht schon montags beim Aufstehen los. Hält sich beim Chaos im Büro. Und dann regnet’s auch noch am Wochenende… Na ja, es geht bestimmt nächste Woche wieder besser! Und so kommt hier das Genuss-Quartett einer nervigen Woche. Ich hoffe, ihr habt trotzdem Spaß damit😉

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Schoki mit Nuss, bei mir

Wenn nichts mehr geht, muss Schokolade her! Ich mache hier jetzt mal keine Werbung für die bekannte Marke – ihr seht schon! Aber dunkle Schokolade mit ganzen Nüssen sorgen dafür, dass mir doch tatsächlich ein Lächeln auf die Lippen kommt.

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Brot mit Spiegelei, bei mir

Ein kleines Lieblingsessen gegen den Regen-Bues. Brot, Käse, Schinken, Avocado und Ei – und ich bin happy. Ich mag es übrigens sehr, wenn das Eigelb noch „läuft“. Früher habe ich ausschließlich hartgekochte Eier gegessen. Ein Genuss-Fehler😉

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Pflaume, bei mir

Sehen die nicht toll aus?! Es wird wohl doch langsam Herbst. Die ersten Pflaumen sind da. Die leckeren Früchtchen sind ja toll aufm Kuchen, aber ich mag sie auch solo. Am liebsten jetzt, wo sie noch ein bisschen fest und sauer sind. Sauer macht ja bekanntlich lustig. Und das brauch ich gerade!

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Gurken-Wasabi-Salat mit Lachs, bei mir

Und zum guten Schluss noch ein schnelles leckeres Sonntagsessen. Das habt ihr in 10 Minuten fertig! Aus Gurken (wer mag, salzt sie vorher und presst sie dann gut aus!), Frühlingslauch und Avocado schnipple ich mir einen Salat. Als Dressing gibt es Crème fraîche angerührt mit Salz, Pfeffer und Wasabi. Das gibt eine schöne Schärfe. Den Lachs salzen und scharf anbraten. Bloß nicht zu lange! Und schon ist alles fertig. Und schmeckt!

 


Genuss-Quartett der Woche 57

wp-1471164957597.jpgLicht und Schatten: Das hier ist unser Karlsruher Schloss bei Nacht. Und während der Schlosslichtspiele, die noch bis in den September hinein stattfinden. Obwohl „nur“ mit dem Smartphone gemacht, ist es ganz gut geworden. Oder? Man kann die ägyptischen Figuren gut erkennen, die an die Fassade projiziert werden. Es gibt auch Papier, Pilze, Fische und noch mehr zu sehen. Wer in der Nähe ist – und nicht vor 22 Uhr ins Bett geht, kann dieses Lichtereignis täglich vor dem Schloss erleben. Und bevor ich es angeschaut habe, hatte ich natürlich etwas zu essen😉 Und so kommt hier das Genuss-Quartett der zweiten Augustwoche.

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Lamm auf Bohnen und Pilzen, bei mir

Los geht’s mit diesen tollen Koteletts. Noch am Knochen habe ich das Lamm mit Chipottle  und Knoblauch eingelegt und dann scharf angebraten. Anschließend blieb es bei geringerer Hitze bis es gar war in der Pfanne. Dazu gab’s grüne Bohnen und Pfifferlinge. Fast schon herbstlich…

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Hummus und so, auf der Arbeit

Am Montag hatten meine Kollegen und ich den ganzen Tag einen Workshop. Eingeschlossen – wenn auch mit einer traumhaften Aussicht über Offenburg – haben die Köpfe ziemlich geraucht. Und der Hunger kam früher oder später natürlich auch. Unsere Kantine hat uns am Abend mit einem leicht orientalisch angehauchten Buffet verköstigt. Gut!

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Pflaumen-Limo, ausm Bioladen

Immer nur Apfelsaft und Wasser… Gegen den Sommerdurst muss mal etwas anderes her. Darum habe ich diese Limo aus Pflaumen und Thymian ausprobiert, der ich im Bioladen in Rüppurr begegnet bin. Und was soll ich sagen, die Juiz ist sehr fruchtig und ein angenehmer und energiespendender Durstlöscher.

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Tortilla mit Huhn, bei mir

Und zum Schluss gibt’s Tortillas. Die dünnen (Mehrkorn-)Fladen habe ich gekauft. Die Füllung selbst gemacht. Das Hühnchen dafür schneide ich in Stücke, die dann mit Chipottle mariniert werden – die geräucherten Jalapenos habe ich ganz neu für meine Küche entdeckt. Inzwischen habe ich sie als Soße, eingelegt und als Pulver im Schrank stehen. Das Huhn, das natürlich gebraten wird, bekommt davon einen schön rauchigen Geschmack. In die Tortillas kommt dazu Salat, Tomate, Avocado und noch ein bisschen Chipottle-Soße. Dann einrollen und genießen.


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Wandern bei Edenkoben / Pfalz

Es ist mal wieder so weit. Ein Ausflug in die schöne Pfalz steht an. Diesmal geht es über Landau nach Edenkoben. Und dann nach Rhodt unter Rietburg, um dort die gleichnamige Rietburg zu besuchen. Und zum Glück muss man gar nicht unbedingt zur Burgruine hinauflaufen, man kann ganz gemütlich mit einer Seilbahn fahren. Das gefällt mir😉

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Rietburgbahn, bei Edenkoben

Um die gegen 1200 erbaute Rietburg zu besuchen, müssen gut 220 Höhenmeter überwunden werden. Keine große Sache. Und darum kann man natürlich zu Fuß nach oben wandern. Wer darauf aber keine Lust hat, findet sich  an der Station der Rietburgbahn ein, die nahe dem ehemaligen bayerischen Königsschloss „Villa Ludwigshöhe“ liegt. Ich fahre natürlich mit der Bahn – und treffe auf der „Gegenbahn“ bekannte Gesichter! So ist das wohl, wenn man das traumhafte Umland besucht.

In breiten Doppelsesseln geht es in gemächlichem Tempo nach oben – kleine Kids und auch der eine oder andere Hund reisen auf dem Schoß eines Erwachsenen mit.

Auf der Hinfahrt sehe ich gar nicht so viel von der Umgebung, weil sich der grün bewachsene Berg vor meiner Nasenspitze auftut. Zum Glück geht es nicht gar so weit nach unten – ihr kennt das vielleicht aus den Alpen! Doch später bei der Rückfahrt wird es schön! Dann breitet sich die grüne Pfalz vor den Augen aus. Und man hat z.B. einen tollen Blick auf das berühmte Hambacher Schloss.

Oben angekommen, finde ich die Burgruine Rietburg gleich neben der Bergstation der Seilbahn. Ihren Namen hat die Burg von den Rittern Riet, die schon um 1149 bekannt – und wahrscheinlich auch berüchtigt waren. Später fiel das Gemäuer den Bischöfen von Speyer in die Hände. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie so ziemlich zerstört und Ende des 19. Jahrhunderts nach und nach renoviert. Bergfried und Mauer sind noch gut erhalten.

wp-1470569336483.jpgHeute steht ein Ausflugslokal dort, wo einst das Burg-Hauptgebäude war. Im gemütlichen Gastraum oder draußen auf der Terrasse werden Pfälzer Spezialitäten serviert: u.a. Saumagen, Würstchen und belegte Brote. Dazu gibt es süffiges Bier und natürlich den guten Pfälzer Wein – als typische Schorle oder pur. Ich habe mich für den Saumagen mit Sauerkraut und Brot entschieden. Und das war ganz schön schmackhaft!

Von der Terrasse des Lokals aus und drumherum habe ich trotz Wolken einen tollen Blick über Deutschlands größtes zusammenhängendes Weinanbaugebiet (Foto oben). Bei guter Sicht erkannt man den Dom zu Worms und den zu Speyer. Odenwald und Schwarzwald ragen in der Ferne auf. Hier oben gibt es zudem ein Wildgehege und Wanderwege.

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Auf dem Wanderweg, Rietberg

In gut 1,5 Stunden lege ich den so einigermaßen ausgeschilderten Rundwanderweg zurück. Richtig verlaufen kann man sich hier oben wohl nicht, dazu sind die Wege zu gut ausgebaut.

Im Wald ist es schön still, die Vögel singen und die Luft ist gut. Unterwegs begegnet man dem einen oder anderen Hochstand. Tiere habe ich aber keine gesehen. Die verstecken sich sonntags bestimmt, wenn die Wochenendausflügler unterwegs sind😉

Nach dem Rundgang lohnt ein Besuch im Örtchen Edenkoben. Hier gibt es z.B. ein paar gute Eiscafés – die nächste Stärkung ist also unmittelbar möglich!

Info: Die Rietburgbahn ist von Juni bis Ende der Sommerzeit täglich geöffnet und fährt zwischen  9 und 17.30 Uhr (unter der Woche) und zwischen 9 und 18 Uhr an Wochenende und Feiertagen. Drumherum sind die Fahrtzeiten etwas eingeschränkt. Alle Infos gibt es auf der Homepage.

 


Genuss-Quartett der Woche 56

Olympische Spiele im TV und Regen draußen vor der Tür. Zwei gute Gründe dafür, das Wochenende in den eigenen vier Wänden zu verbringen😉 Von den bunten Farben und den (meist) fröhlichen Menschen in Rio will ich mich in den nächsten Tagen inspirieren lassen, das wird sich sicher auch auf meinen Tellern bemerkbar machen. Aber erst einmal gibt es ein klassisch mitteleuropäisches Genuss-Quartett

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Pfälzer Saumagen, Rietburg, bei Edenkoben

Los geht es mit einem Klassiker aus der Pfalz. Beim Wandern rund um die Rietburg über Rhodt brauche ich natürlich eine Stärkung. Um fit für den Rundgang zu sein, habe ich mich für Saumagen mit Sauerkraut entschieden. Knusprig angebraten ist dieses Traditionsgericht aus Schweinefleisch, Brät und Kartoffeln wirklich ein Knaller!

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Tomate & Avocado & Zwiebel, bei mir

Nach dem Fleisch-Klassiker kommt bei mir ein „veganes“ Gericht auf den Tisch. Mein Lieblingssalat aus Tomaten, Avocado und Zwiebeln. Die Tomaten sind am besten, wenn sie nicht kalt aus dem Kühlschrank kommen. Die Avocado sollte schön cremig sein. Alles mit Olivenöl, Weißweinessig, Salz und Pfeffer abschmecken.

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Gin Tonic als Wochenendauftakt, bei mir

Und schon wird es wieder regional. Diesmal mit Gin. Inzwischen hat sich der Monkey47 aus dem Schwarzwald eine große Fangemeinde erarbeiten. Ich habe das hochprozentige Fläschchen zum Geburtstag geschenkt bekommen. Zusammen mit dem Thomes Henry Elderflower-Tonic und ein bisschen Zitronenschale ist der Monkey47 ein schöner Drink für den Start ins Wochenende!

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Tatar, bei mir

Ich habe mir ein neues Schätzchen zugelegt. Einen Fleischwolf von Lurch. Und zum Ausprobieren habe ich mir an diesem Wochenende ein Tatar ausgesucht. Grundlage ist ein französisches Rinderfilet. Dazu kommen Kapern, Sardinen, Gürkchen (diesmal meine Schüttelgurken), Zwiebel, Salz, Pfeffer, geräuchertes Paprikapulver & Tabasco. Obendrauf ein Eigelb – und das wollte einfach nicht heil bleiben! Aber da ich kein Profi bin, geht’s auch so😉 Vor dem Essen alles gut mischen. Und gerade im Sommer darauf achten, dass Fleisch und Ei topfrisch und von bester Qualität sind!


Genuss-Quartett der Woche 55

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Street Food Fest in Offenburg

Der Juli ist schon wieder rum! Wahnsinn. In dieser Woche sind die Kids hier in die Ferien gegangen. 6 Wochen Freiheit! Das ist eine schöne Erinnerung an frühere Zeiten. Obwohl ich wohl nicht so gerne noch mal in die Schule gehen wollte😉

Zurück zum Essen! In dieser Woche gab es ziemlich viele leckere Sachen auf den Tisch. Selbst gemacht, bei einem sehr schönen Kurz-Tripp nach Freiburg und auf der Straße in Offenburg. Da fiel mir die Auswahl für diesen Beitrag gar nicht so leicht. Aber natürlich habe ich mich entschieden. Und so kommt hier das Genuss-Quartett der letzten Juli-Woche. Wie immer selbst gemacht und selbst bestellt.

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Schwarzwald-Sprudel Holunderbeeren, in Offenburg

Los geht es mit einer Erfrischung. In Offenburg habe ich diese leckere Holunderbeeren-Limo entdeckt. Sie ist von Schwarzwald-Sprudel, also regional. Sie hat eine tolle Farbe und einen schön sanften Holunder-Geschmack. Der Sprudel erfrischt. Wirklich fast wie hausgemacht.

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Tomatenbällchen „Santorin“, bei mir

In dieser Woche dreht sich bei mir viel ums Thema Street Food. Und so ist es auch bei diesem Gericht, das in meiner Küche entstanden ist. Das Rezept für die Tomatenbällchen „Santorin“ mit Tzatziki stammt aus dem Kochbuch „Street Food“ von Jennifer Joyce. Wie ihr sie nachkochen könnt, lest ihr hier aufm Blog.

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Salat mit Schäufele, Gasthaus zum Rauhen Mann, Freiburg

Am Mittwoch Abend wurde ich zu einem Überraschungs-Ausflug nach Freiburg entführt! Die zauberhafte Stadt im Breisgau solltet ihr unbedingt mal besuchen, denn hier gibt es einiges zu sehen. In den wenigen Stunden, die ich dort war, hatte ich u.a. diesen tollen Salat mit badischem Schäufele. Sattmacher und leicht zugleich. Prima, um danach noch durch die Freiburger Nacht zu ziehen.

Hier noch ein Freiburg-Tipp: Die Hemingway Bar. Sie befindet sich im Keller-Gewölbe des Victoria Hotels – hier gibt’s jede Menge Gin!

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Tacos, La Jefa Foodtruck, Offenburg

Und zum guten Wochen-Schluss die Tacos vom La Jefa Foodtruck. Die Tortillas sind einmal mit gebratenem pikantem Huhn und einmal mit geschmortem Chipotle-Rindfleisch gefüllt. Es gibt verschiedenen Soßen zur Wahl und auch eine leckere Guacamole. Voll schade, dass es so was hier in Deutschland nicht viel öfter gibt. Der eine oder andere Grillwurst-Stand könnte für mich da ruhig weichen…


Genuss-Quartett der Woche 54

Hallo ihr Lieben. Endlich Sonntag und die Woche ist vorbei. Echt. Ich schimpfe mal nicht übers nahende Ende des Wochenendes… Die letzte Woche war in vielerlei Hinsicht anstrengend für mich. Aber dennoch habe ich hier das Genuss-Quartett vorbereitet, denn Essen muss der Mensch ja immer😉 Viel Spaß damit!

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Schön scharf! Zuletzt war ich erstmals im Krua Thai im Passagenhof 28. Der Thai-Imbiss liegt mitten in der Stadt und man kann dennoch im Sommer schön und ruhig draußen sitzen. Die Bedienung war sehr nett und hat mir schnell mein Grünes Curry gebracht. Der Mix aus Kokosmilch, Huhn, Aubergine, Paprika und Reis war verdammt lecker!

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Burger, bei mir

Dann gab es in dieser Woche einen schnellen Burger. Gemacht habe ich den, weil ich meine Schüttelgurken perfekt in Szene setzen wollte😉 Hier also ein ganz normaler Burger mit Schafskäsecreme und selbst eingelegten Schüttelgurken.

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Tzatziki, bei mir

Für ein Rezept aus dem Kochbuch „Street Food“ brauchte ich Tzatziki als Beilage. Und da ist es. Hierfür etwa 250 g griechischen Joghurt salzen. Dann eine Knoblauchzehe zerdrücken und unterrühren. Viel Dill hacken und ein Drittel einer Salatgurke (ohne Kerne) fein hobeln. Die Gurke salzen und warten, bis das meiste Wasser ausgetreten ist. Dann ausdrücken und mit dem Dill unter den Joghurt mischen. Schon fertig!

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Obstsalat, bei mir

Und dann noch was für Herz und Augen. Wann, wenn nicht jetzt, ist die perfekte Zeit für einen frischen Obstsalat. In dieser bunten Schüssel befinden sich zwei Nektarinen, sechs Pflaumen (noch ziemlich sauer, weil ich das liebe!), je eine große Handvoll Erdbeeren, Blaubeeren und entkernte Süßkirschen. Alles mundgerecht zusammenschnippeln, mit etwas braunem Zucker, Zitrone und gehackter Minze marinieren. Schon genussfertig – pur, über Eis oder Joghurt!


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Kochbuch-Tipp: Street Food

Ich habe mal wieder in der Buchhandlung gestöbert. Der eine oder andere Krimi ist in meiner Tasche gelandet, aber darum geht es hier ja nicht… Außerdem habe ich ein neues Kochbuch gefunden. Und von „Street Food“ von Jennifer Joyce berichte ich euch hier.

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„Street Food“ ist bei DK erschienen

Jennifer Joyce kocht und schreibt – das ist mir ja mal sehr sympathisch😉 Sie ist Köchin, Journalistin, Food Stylistin und Fotografin. Sie sorgt dafür, dass den Leuten in England das Wasser im Mund zusammenläuft, wenn sie ein Food-Magazin kaufen – oder eben ihre Kochbücher.

 

In „Street Food“ (Verlag Dorling Kindersley, 25 €) dreht sich alles um herrlich spannende Gerichte aus aller Welt. Solche, die einem aus dem Urlaub in Erinnerung bleiben oder die man einmal auf Food-Festivals kosten durfte. Da gibt’s natürlich Burger. Aber auch asiatische Suppen und Fleisch auf argentinische Art oder süße Kuchen.

Alle ist wirklich wahnsinnig schön fotografiert. Ich konnte mich gar nicht so genau entscheiden, was ich als erstes ausprobieren möchte. Überall stecken inzwischen Post-its!

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Der Look von „Street Food“ gefällt mir sehr gut!

Schlussendlich habe ich mich für ein griechisches Gericht entschieden, dass ich noch gar nicht kannte. Obwohl ich schon auf der Insel Santorin war, habe ich die gleichnamigen Tomatenbällchen, die Jennifer Joyce mal auf Kreta gegessen und nie wieder vergessen hat, noch nie gesehen oder gar gekostet. Das Rezept ist easy, hat geklappt und geschmeckt – und darum kommt es jetzt hier.

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Tomatenbällchen „Santorin“ aus „Street Food“

Das braucht ihr:
400 g Eiertomaten
2 EL gehackte Minze
1 TL getrockneter Oregano
90 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Salz
Olivenöl
250 g griechischer Joghurt
2 EL gehackter Dill
Zitronenspalten

 

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Die Zutaten (das Tzatziki war zum Fotoshooting schon fertig…), bei mir

So geht’s:
Die Tomaten ohne Innenleben würfeln und mit den trockenen Zutaten mischen. Dann 80 ml Wasser dazu. Alles verrühren bis ein zähflüssigen Teig entsteht.

 

In einer tiefen Pfanne oder einem Wok das Öl erhitzen. Mit einem Holzstäbchen könnt ihr testen, ob das Öl heiß genug ist. Das ist es, wenn Bläschen aufsteigen!

Dann mit einem großen Löffel Häufchen vom Teig abstechen und ins heiße Öl geben. Nicht zu viele auf einmal! Alles ca. 1 Minute frittieren bis es goldgelb ist. Die Bällchen mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Jennifer Joyce richtet das Ganze mit Tzatziki an. Ihr Rezept dafür besteht nur aus griechischem Joghurt und Dill. Ich mache mein Tzatziki gewöhnlich ein bisschen anders, so auch diesmal. Zusätzlich zu den beiden Zutaten kommt beim mir noch Knoblauch, Salz und grüne Gurke dran.

Mein Tipp: Die Gurke fürs Tzatziki dünn hobeln, salzen und ein bisschen „auswässern“ lassen. Gut abtropfen, ruhig ein bisschen ausdrücken, bevor ihr die Gurke unter den Joghurt rührt.

Mein Fazit: Das Kochbuch „Street Food“ sieht nicht nur stylisch aus, die Rezepte funktionieren auch. Ich habe mit den „Tomatenbällchen Santorin“ eines mit wenigen und wenig außergewöhnlichen Zutaten ausprobiert. Für viele andere braucht man Sachen wie z.B. Chipotle, einer Soße aus geräucherten Jalapenos, die man hier bei uns nicht an jeder Ecke bekommt. Ein Grund, mal wieder zu stöbern, den Küchenschrank aufzufüllen und was auszuprobieren. Doch man kann eben nicht bei allen Rezepten einfach loslegen und kochen. Das richtige Rezept-Studium ist also alles😉


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Ausflug nach Tübingen

Sommer, Sonne und Studenten. Macht doch mal einen Ausflug nach Tübingen! Das Universitätsstädtchen südlich von Stuttgart ist hübsch anzuschauen, bietet Kultur, leckeres Essen und dafür, dass sie hier ziemlich breit schwäbisch sprechen, können sie ja nicht wirklich was😉

Ich habe mich entschieden, mit der Bahn nach Tübingen zu fahren. Über Stuttgart ging das auch ganz einfach und schnell. Der Bahnhof liegt etwas abseits der Innenstadt, ist aber easy per Fuß zu erreichen. Einmal über die Neckarbrücke mit dem Blick auf die „berühmten“ bunten Häuschen (Foto oben) und schon seid ihr mittendrin.

Ich habe mich vor Ort einfach mal treiben lassen, denn diese Tübingen ist wirklich zauberhaft. Der Marktplatz, auf dem gerade Händler ihre Waren anbieten, die tollen Fachwerkhäuser, viel Grün und Wasser mitten in der Stadt.

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Aussicht von Schloss Hohentübingen

Ich als alter Schlösser- und Burgenfan habe mich nach einer kurzen Maultaschen-Stärkung auf dem Marktplatz auf den Weg hoch hinauf zum Schloss Hohentübingen gemacht. Der Weg zum Schloss ist gut ausgeschildert, ein paar Stufen hinauf geht es aber schon. Oben angekommen hat man einen tollen Ausblick!

Im Schloss Hohentübingen befindet sich 1477 gegründete Eberhard Karls Universität. Gar nicht so schlecht, in so einer fantastischen Umgebung zu studieren! Für alle, die nicht mehr auf die Uni gehen, lohnt ein Besuch aber trotzdem, denn auf dem Unigelände gibt es verschiedene Museen. Drunter z.B. das Schlosslabor und die umfangreiche, spannende Sammlung „Alte Kulturen“. Hier gibt’s Exponate von der Eiszeit, den alten Griechen und den Tübinger Waffenläufer zu bestaunen. Beim Schlendern durch die vielfältigen Ausstellungsräume bekommt man einen tollen Überblick über die Weltgeschichte – und kann ganz leicht die Zeit vergessen…

Nach dem Abstieg von Schloss Hohentübingen brauche ich dringend eine Pause! Und wie kann man die an einem sonnigen Tag besser verbringen, als in einer Eis-Diele. Ich habe dafür das Eis-Café San Marco entdeckt. Am schön geschmückten Blumen-Geländer mit Blicks aufs Flüsschen und die hübschen Hausfassaden Tübingens hat die Schoko-Bombe, die ich bestellt habe, gleich noch einmal so gut geschmeckt😉 Es handelt sich dabei übrigens um ein Spaghetti-Eis mit Choco Crossis. Hab’s nicht ganz geschafft!

 


Genuss-Quartett der Woche 53

Ich war heute spazieren. So richtig lange. Wirklich! Eigentlich bin ich (außer im Urlaub) ja eher der Stubenhocker-Typ – und auch ganz froh damit. Doch heute hat es mich ins Karlsruher Umland verschlagen. Ein 3,5 h-Fußmarsch inklusive. Jetzt bin ich ganz schön fertig. Aber der Kopf ist auch frei und durchgepustet. Und so entspannt, kommt hier mein Genuss-Quartett der Woche. Selbst gemacht und selbst bestellt🙂

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Limontonic, bei mir

Los geht es mit einem Drink! Im TV habe ich diesen leckeren kleinen Cocktail gesehen und gleich mal nachgemacht. Ins Glas kommen Eiswürfel – hier wieder die Pinguin-Eiswürfel, deren dicker Bauch oben schwimmt!  – und dann etwas Limoncello. Das ganze mit Tonic aufgießen und ein Basilikum-Blatt hinein. Schon fertig. Und: Das schmeckt nach mehr!

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Sandwich, bei mir

Am Samstag hatte ich einiges zu erledigen. Also kam das Mittagessen ein bisschen zu kurz. Und wenn es schnell gehen muss, passt ein Sandwich prima. Das Brot ist vom Italiener auf dem Rüppurrer Wochenmarkt, so auch die eingelegte Aubergine, die Tomaten und der Salat. Außerdem ist noch eine scharfe Schafskäsecreme drauf, Serrano-Schinken und Salat. Sehr gut!

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Griechischer Bauernsalat mit Gyros, Waldschänke, Forchheim (bei KA)

Heute wollte ich meinen Griechenland-Urlaub noch mal für ein paar Stunden aufleben lassen. Deshalb war ich in Forchheim (bei KA) in der Waldschänke. Klingt nicht sehr griechisch? Stimmt! Ist es aber doch. In der Waldschänke mit ihrem schönen Biergarten ist ein griechisches Lokal. Und hier gab es für mich einen Bauernsalat mit knusprigem Gyros drauf. Ziemlich gut so im Sommer!

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Wassermelone, bei mir

Und zum guten Schluss gibt’s noch Scheiben von der Wassermelone! Nach meinem Riesenspaziergang ist die Melone eine echte Erfrischung! Das ganze Ding ist etwa so groß wie ein Kinderkopf, also gar nicht so riesig. Genau das richtige für mich. Und: Eiskalt aus dem Kühlschrank schmeckt die echt richtig lecker. Diese „Minimelone“ hat ziemlich kleine Kerne, die ich einfach mitgegessen habe. Wachsen jetzt Melonen in meinem Bauch?!?