Hotelklassiker im Test: das Club Sandwich

Im englischsprachigen Raum kommt man kaum um sie herum. Und auch bei uns sind sie sehr beliebt: Sandwiches. Mal selbst gemacht als schneller Snack, mal im Lokal mit Pommes bestellt oder auch zum Mitnehmen gekauft. Der unbestrittene Klassiker unter den belegten Broten ist das Club Sandwich, das in den USA erfunden wurde. Aber auch deutsche Spitzenköche versuchen sich am Club Sandwich. Und so habe ich mal die Club Sandwich-Version von Holger Stromberg – Koch der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und im Magazin „Playboy“ für die Männer-Rezepte zuständig – ausprobiert…

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Club Sandwich-Rezept von Holger Stromberg, Playboy, Juli 2015

Das Rezept

Holger Stromberg empfiehlt ganz klassisch für 4 Club Sandwiches:

8 Scheiben Toast oder Tramezzini

4 Maishähnchenbrüste

12 Scheiben Frühstücksspeck

4 Eier

2 Tomaten

1 Gurke

1 Salatherz

Mayonnaise, Ketchup (Alternativ: Senf & Chilisoße)

Salz, Pfeffer

Da ich nur für mich „gekocht“ habe, habe ich die Mengen ein bisschen reduziert, beim Club Sandwich ist das keine Hexerei! Die Hühnerbrust – okay ich hatte ne „ganz normale“ – wird in zwei dünne Hälften geteilt, gewürzt und gebraten. Das Brot toasten, die Kruste abschneiden. In der Zwischenzeit die Gurke und die Tomaten ganz dünn aufschneiden. Dann das Ei als Spiegelei braten, am besten von beiden Seiten! Den Speck braten. Die Toastscheiben mit Mayonnaise und Ketschup bestreichen. Hier habe ich die Stromberg-Empfehlung umgesetzt – und stattdessen Senf genommen. Im Moment habe ich einen ganz besonderen Senf in meiner Küche. Ich habe den Senf von meinem Trip nach Thüringen mitgebracht, er ist aus Kleinhettstedt. Wirklich lecker und mit Oliven und Tomaten.

Immer schön schichten

Wenn alle Zutaten vorbereitet sind, wird alles übereinander geschichtet. Salzen und pfeffern. Den Deckel drauf! Und dann kann man das Club Sandwich diagonal durchschneiden und mit einem Hölzchen fixieren. Schon fertig! Das schafft jeder – und die Zutaten können natürlich nach Lust und Laune variiert werden.

Wisst ihr übrigens, was der Club Sandwich-Index ist? Darin wird gemessen, wie teuer das beliebte Hotel-Essen in der Welt ist. Ganz oben auf der Liste steht Genf, hier kostet das Club Sandwich stolze 27,90 Euro! Im Gegensatz dazu ist es in Berlin geradezu günstig. In der deutschen Hauptstadt bekommt man das belegte Brot schon für 13,71, das ist Platz 16 im Index. Und wenn ihr es zu Hause selbst macht, ist es noch einmal günstiger, aber bestimmt mindestens genau so lecker!

Ein Gedanke zu “Hotelklassiker im Test: das Club Sandwich

  1. Pingback: Kochbuch-Tipp: Jamies Wohlfühlküche | adinakocht

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