Frühstücksliebe: Granola

Knusprig und lecker! Ich mag Müsli zum Frühstück, aber nur, wenn es noch richtig doll knackig ist. Matschige Over-Night-Oats und Co sind dagegen nicht mein Ding. Leider enthalten die fertigen Müsli-Mischungen aus dem Supermarkt meist kaum mehr als Zucker… Darum habe ich mir überlegt, mein Granola einfach mal selbst zuzubereiten. Dafür braucht man ein paar Zutaten. Also shoppen und dann ab in die Küche!

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Granola-Mischung vorm Backen

Leckerschmecker Knusper: Ob ihr den Frühstücks-Genuss nun Granola oder Müsli nennt, am Ende sind es gebackene Haferflocken mit ein paar Extra-Zutaten. Und man kennt diese Leckerei schon seit 1863… Außerdem es ist ganz easy selbst zuzubereiten – so behaltet ihr immer den Überblick über Zucker, Kalorien und Qualität der Zutaten, die ihr in eure ganz persönliche Mischung hineintun möchtet.

Im Bio-Supermarkt oder in einem gut sortieren Lebensmittelgeschäft findet ihr alles, was ihr braucht. Und da sich das Granola ohne Probleme ein paar Wochen hält, könnt ihr auch gleich eine ordentliche Portion herstellen. Und all die gekauften Leckereien dafür verwenden.

Mischen und backen

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Mischung nach dem Backen

Das braucht ihr
6 Tassen (1Pack.) Vollkorn-Haferflocken
2 Tassen Haferkleie
1/2 Tasse Leinsamen (grob gemahlen)
1/2 Tasse Kokosnuss Flakes
1 Tasse Nüsse (gehackt)
1/2 TL Muskatnuss
2 TL Zimt
1/2 TL Salz
1/3 Tasse Sonnenblumenöl
1/2 Tasse Honig
1 EL Vanilleextrakt
1/2 Tasse getrocknete Früchte (optional)

Und so geht’s
Das ursprüngliche Rezept ist an eines angelehnt, das ich aus den USA habe, darum die Mengenangaben in Tassen. Da die allermeisten Zutaten trocken sind, macht es dieses System aber easy, alles passgenau abzumessen. Und ihr könnt die Küchenwaage im Schrank stehen lassen. Die 6 Tassen Vollkorn-Haferflocken entsprechen ca. einer Packung Haferflocken aus dem Supermarkt.

Alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel miteinander mischen. Ihr könnt die Nüsse verwenden, die ihr am liebsten habt. Oder wie ich hier: eine Mischung aus Walnüssen, Haselnüssen etc.

Dann Öl, Honig und Vanille in einem Topf erhitzen bis es sich gut verbunden hat. Nicht zum Kochen bringen! Den Ofen auf ca. 160 Grad vorheizen. Zwei Bleche mit Backpapier belegen. Die Öl-Mischung in die trockenen Zutaten geben. Alles gut miteinander vermischen. Dann die Haferflocken-Mischung auf den beiden Blechen dünn verteilen. Ein Blech auf die mittlere Schiene, eines darunter. Ca. 50 Minuten backen.

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Granola in Gläsern aufbewahren

Nach 10 Minuten die Bleche heraus holen. Das Granola gründlich verrühren. Wieder glatt streichen. Und dann die Bleche in umgekehrter Reihe wieder in den Ofen. Nach 10 Minuten wiederholen – und wieder umgekehrt in den Ofen. Nach 10 Minuten wiederholen… Wenn das Granola schön braun ist, ist es fertig. Je nach Ofen kann das nach 45 Minuten sein oder nach 60 Minuten. Also gut aufpassen!

Erst wenn die Mischung fertig gebacken ist die Früchte dazugeben (oder weglassen, wenn ihr sie nicht so gerne mögt). Jetzt alles gut auskühlen lassen. Anschließend in Schraubgläser, verschließbare Tüten oder Tupperdosen füllen. Im Kühlschrank hält es sich locker ein paar Wochen. Aber vorher habt ihr es ganz bestimmt schon längst aufgefuttert!

So lecker!

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Granola zum Frühstück!

Was mir besonders gefällt? Das Granola ist nicht so süß. Man schmeckt die Nüsse und die Haferflocken. Die getrockneten Aprikosen sorgen für etwas Fruchtigkeit. Und: Das Rezept ist nicht in Stein gemeißelt. Wenn ihr es süßer mögt, gebt einfach mehr Honig oder Zucker hinzu. Und auch die Nüsse lassen sich wunderbar variieren. Genau wie die verwendeten Trockenfrüchte.

Ich genieße mein Granola am liebsten zu Skir und Früchten als Frühstück. Es ist aber auch ein tolles Topping für Eis oder Pfannkuchen. Mhmmmmmm!

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