Drei Tage Mailand

Es ist eigentlich unglaublich, aber da musste ich erst 37 Jahre alt werden, um zum ersten Mal in meinem Leben nach Italien zu fahren… Mein erstes Ziel: Mailand. Von seinem großen Bauwerk, das alle anbeten, habe ich schon gehört – vom Mailänder Dom und vom San Siro, Mailands Fußball-Dom. Jeder suche sich seinen Tempel heraus 😉 Gesehen habe ich bei diesem Wochenendtrip nur den einen. Aber lest selbst.

Ab ins Auto, rüber über die Alpen und dann ab ans Meer – so kennt man Italienreisen von früher. Heute sind die Sonnenhungrigen auch noch mit dem Auto unterwegs. Vor allem, wenn sie so südlich wohnen, wie ich. Die meisten fahren aber durch tiefe und lange Tunnel, um ihr Ziel schnell zu erreichen. Ich durfte an diesem Wochenende ein bisschen Nostalgie erleben und die vielen Serpentinen des San Bernardino Pass in der Schweiz erklimmen. Per Auto, versteht sich…

San Bernardino, Schweiz, November 2015

San Bernardino, Schweiz, November 2015

Hoch aufn Berg

Auf 2066 Meter Höhe ist es ganz schön frostig, auch wenn unten im Tal die Sonne noch ungewöhnlich warm scheint. Dafür sorgen die einsetzende Dämmerung, der erste Schnee und die glatte Seeoberfläche für eine mystische Stimmung. Kein Mensch weit und breit. Stille. Einfach traumhaft schön!

San Bernardino, Schweiz, November 2015

San Bernardino, Schweiz, November 2015

Vom San Bernardino ist es noch ein ganzes Stück bis nach Italien. Also schnell weiter! Die Umgebung versinkt im Dunkel der Nacht und die Vorfreude auf die norditalienische Metropole wächst mit jedem Kilometer. Endlich angekommen, sorgt der Verkehr für Adrenalin! Zum Glück gibt’s ein Navi!

Im Hotel am Dom

Wie gebucht, liegt unser Hotel, das Una Maison, gleich um die Ecke vom Dom. Also schnell noch hin, bevor der Hunger kein Sightseeing mehr zulässt! Und so bei Nacht sieht das mächtige Bauwerk schon einmal sehr vielversprechend aus. Nach einem leckeren Abendessen im Calafuria Unione und einem kurzen Spaziergang ist erst einmal eine Runde Schlaf angesagt. Am nächsten Morgen weckt uns Sonnenschein und der tolle Ausblick auf den Domplatz!

Beim Rundgang durch die Stadt begeistern mich vor allem die kleinen Gassen. Manchmal mit, manchmal ohne die so typischen Balkone. Aber immer zauberhaft. Das berühmte Opernhaus, die Mailänder Scala, finde ich ein bisschen unspektakulär… Dafür ist der Dom natürlich ein echter Hingucker. Schade nur, dass einem jeden Meter ein anderer Typ nen Selfie-Stick andrehen will. Ich liebe Selfies, aber man muss es ja nicht übertreiben 😉

Auf meinem Weg durch die Stadt komme ich auch noch an der Universität vorbei, dem Konservatorium und vielen kleineren Kirchen. Einen Besuch im Castello habe ich (mit etwas schlechtem Gewissen) ausgelassen, das Wetter war einfach viel zu schön für einen langen Museumstag. Dafür gehe ich natürlich ein bisschen shoppen. Schuhe, versteht sich!

Prosit Aperitivo!

Im Caffè Carlino frühstückt man nicht nur sehr gut und verspeist kleine Törtchen, sondern genießt auch den typisch italienischen Aperitivo. In meinem Fall einen Aperol Spritz. Aber es gibt zum Aperitivo nicht nur etwas zu trinken, sondern auch kleine herzhafte Leckereien. Eine sehr gute Einrichtung!

Ein Abendessen gehört dann aber auch noch zum guten Ton. Darum hier noch ein Blick auf mein Risotto mit Pilzen und Schinken!

Risotto im Bellavista Café, Mailand, November 2015

Risotto im Bellavista Café, Mailand, November 2015

Wer durch die Stadt schlendert, Sehenswürdigkeiten bestaunt, gutes Essen genießt und leckeren Wein trinkt, der muss auch gut schlafen! Ich war im Una Maison – mitten in der Mitte! Näher beim Dom geht kaum. Das Haus sieht von außen gar nicht wie ein Hotel aus. Vielmehr wie ein Wohnhaus. Die Rezeption ist klein, aber fein. Die Zimmer sind charmant und dennoch modern eingerichtet. Das Bett ist riesig – darin lässt es sich gut schlafen und knuscheln. Was das nun wieder ist? Mein neues Lieblingswort! Ein Mix aus Knutschen und Kuscheln. Wo hab ich das bloß aufgeschnappt?! Egal. Hier kommen die Fotos zum Hotel.

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