Am Zeitschriftenkiosk: Food & Farm

Schienenersatzverkehr – dieses sperrige Wort hat meine letzte Woche beherrscht. Warum ich das erzähle? Weil der Schienenersatzverkehr Schlechtes und Gutes für mich parat hatte. Er bescherte mir zusätzliche Wartezeit am Bahnhof… Und diese Zeit habe ich im Zeitungskiosk verbracht, wo ich auf Food & Farm gestoßen bin. Ein Heft mit „Ärmel hoch“-Faktor – so schreiben es jedenfalls die Macher. Na mal sehen!

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Food & Farm #3, 2016

Angeblich träumen wir Städter ja immer vom idyllischen Landleben. So sehr, dass wir auf Dächern Gärten anlegen. Hühner im Hinterhof halten und jetzt auch Pilze im feucht-kalten Keller selber ziehen… Was man nicht haben kann, holt man sich halt ins eigene Umfeld. Ich weiß ja nicht so genau. Ich lebe gern in der Stadt. Und Gärtnern ist nicht so mein Ding. Die fünf Töpfe auf meiner Terrasse beschäftigen mich schon mehr als genug! Aber darüber lesen kann man ja mal 😉

 

Außerdem hat die Food & Farm ein cooles, lässiges Design. Das Cover-Papier fühlt sich gut und wertig an. Und ja, die Themen sind interessant! Wurst selber machen. Indoor-Farming im großen Stil und eben der Rotkohl. Stimmt, es ist ja schon wieder Herbst. Kohl-Zeit. Ich bin dann mal auf dem Markt und kaufen einen Rotkohl!

Anlass ist die Rotkohl-Strecke in Food & Farm. Schön fotografiert, gut erzählt und mit tollen Rezepten angereichert. Klar gibt es ein Klassiker-Rezept. Aber eben auch spannende andere Gerichte, z.B. den Coleslaw mit Garnelen. Und der geht so:

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Rotkohl und noch viel mehr – für zwei Gerichte!

Das Rezept

Zutaten

800 g Rotkohl
2 Zwiebeln
200 g Möhren
1 Bund Petersilie
2 Stängel Zitronenthymian
1 TL Zucker
3 EL Olivenöl
4 EL Mayonnaise
1 TL Chiliflocken
Salz & Pfeffer

160 g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Meersalz
180 ml kaltes Wasser
500 ml Frittieröl
16 Scampi
1 Zitrone
16 Garnelen

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Rotkohl-Coleslaw mit Garnelen

Den Rotkohl waschen und in feine Streifen schneiden, die Zwiebel schälen und in Streifen schneiden. Die Petersilie und Zitronenthymian abzupfen und grob hacken. Alles mischen. Dann Salz, Pfeffer und Zucker dazu. Alles schön kneten. Dann 10 Min. ruhen lassen. Anschließend Öl, Mayonnaise, Thymian und Chili dazu. Gut mischen und abschmecken.

 

Für die Garnelen – die habe ich auf dem Markt gekauft, Schale dran, aber Darm schon raus – einen Backteig herstellen: Mehl, Meersalz, Backpulver und Wasser zu einem zähen Teig verarbeiten. Die Garnelen bis zum Schwänzchen von der Schale befreien und durch den Teig ziehen. Dann ab damit ins heiße Frittierfett. Nach dem Backen auf Küchenpapier abtropfen lassen und alles zusammen mit Zitrone servieren.

Mein Fazit

Ich mag das neue Food-Heft, das ab 2017 alle zwei Monate erscheinen soll. Die Geschichten machen Spaß, und die Rezepte sind sehr verständlich beschrieben. Ob ich jetzt die Ärmel hochkremple? Nee, fürs übermäßige Gärtnern sicherlich nicht. Aber darüber lesen, ist doch auch schon mal was 😉

Die Ausgabe #3 von Food & Farm  liegt im November/Dezember am Kiosk. Und ist für 3,90 € zu haben.

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