Genuss-Quartett der Woche 158

Es ist ESC-Wochenende. Schaut ihr auch den Grand Prix? Freut ihr euch auch immer, so wenn Deutschland viele Punkte aus Europa bekommt? Oh! Moment! Man könnte sagen, Dabeisein ist alles. Oder auch, wenn man schon vermutet, dass man keine Chance hat, dann sollte man lieber zu Hause bleiben… Ich bin ja eher für Sportsgeist. Na gut, in diesem Jahr war es mal wieder nichts mit einem guten ESC-Ergebnis. Aber es gibt schlimmeres und wichtigeres auf der Welt. Nächste Woche zum Beispiel! Da ist Europa-Wahl. Geht hin und nutzt eure Stimme! Und bis dahin kommt hier das Genuss-Quartett.

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Kartoffelsuppe, Schoellmanns, Offenburg

Ach ja. Was soll ich sagen. Ich habe hier ja schon über das Schoellmanns in Offenburg geschrieben. Und es gefällt mir gut. In dieser Woche war ich allerdings leicht genervt. Ich war mittags dort – und es gab ein Mittagsmenü. Vorspeise: diese (leckere) Kartoffelsuppe. Auf das Näpfchen voll Suppe habe ich 25 Minuten gewartet. Für ein Mittagsangebot – und für eine Suppe ganz schön lange. Schließlich war sie sooooo heiß, dass ich davon ausgehe, dass sie direkt aus der Mikrowelle kam… Hauptgang und Nachspeise konnte ich dann nicht mehr richtig genießen, denn jetzt saß mir der Zeitdruck im Nacken. Mein Tipp: Geht ins Schoellmanns in Offenburg, wenn ihr Zeit habt. Und nur dann.

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Granola, bei mir

Am Freitag habe ich mal wieder Granola gemacht. Wie das genau geht, könnt ihr HIER lesen. Mit der Zeit werde ich immer routinierter beim Vorbereiten der Frühstücksflocken, die ganz ohne Zucker auskommen. Als Süße gebe ich Honig hinein. Und anstelle von Haferflocken benutze ich inzwischen eine Mischung aus vier Getreideflocken, die ich in der Bio-Version kaufe. Das große Glas wird mir wohl vier bis fünf Wochen reichen – es sei denn, ich knuspere auch abends mal ein bisschen…

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Coldbrew und Kuchen, Perlbohne, Karlsruhe

Am Samstag habe ich eine Hose kaufen wollen, nichts, was ich sehr gerne tue… Um das Ausziehen-Anprobieren-Umziehen-Anprobieren-Aufgeben noch ein bisschen hinauszuzögern, ging es erst einmal in die Perlbohne auf einen Coldbrew. Und weil es dort auch wieder leckeren Kuchen gibt, schlage ich gleich zu (am Ende habe ich gleich zwei passende Hosen gefunden. Juhuuu)!

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Pasta mit Grünem Spargel, bei mir

Ich stehe auf Gerichte, die aus maximal drei Hauptkomponenten bestehen. Es müssen gar nicht immer so viele Zutaten sein. Und den Abfall kann man so auch besser im Griff haben – es bleibt nämlich kaum etwas übrig. Dieses Sonntagsessen besteht aus Grünem Spargel, Pasta und Pinienkernen. Alles, was sonst noch dazu kommt – Salz, Pfeffer, Chili, Zwiebeln, Knoblauch und Sahne –, habe ich eh immer daheim. Ihr auch?