Genuss-Quartett der Woche 152

Der Frühling ist da! Hier bei uns im Südwesten blüht es wie verrückt. Okay, das ist Mist für die Heuschnupfennase, aber fürs Auge ist es ganz wunderbar. Heute habe ich es endlich mal in die Kleingartenkolonie hier in der Gegend geschafft. Seit Jahren sehe ich von der Straßenbahn aus, wie wunderbar es hier aussieht, wenn die Kirschblüten in voller Pracht stehen. Jetzt habe ich sie mir aus der Nähe angesehen. Und es sehr genossen. Die Natur ist einfach fantastisch! Doch jetzt geht es wieder ums Essen. Schaut mal selbst!

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Poké Bowl, Mama Thanh, Karlsruhe

Seit ein paar Wochen gibt es neu das Mama Thanh in Karlsruhe. Und hier kann man die gerade so angesagte Poké Bowl verspeisen. Bisher habe ich diesen Mix aus Japan-Hawaii-Küche zumeist selbst gemacht (ist wirklich easy) – jetzt habe ich sie mir einmal während des März-Bloggerstammtischs zubereiten lassen. Das ist ziemlich gut gelungen, leider ist so viel super scharfe Wasabi-Soße on top, dass mir fast die Tränen kommen. Die Heuschnupfennase ist jedenfalls frei… Und den Geschmack der einzelnen Zutaten überlagert sie auch so ziemlich. Beim nächsten Besuch werde ich eine andere Soße wählen – oder noch besser: Ich werde darum bitten, mir die Soße separat zu servieren.

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Kaffee mit Kamera, Perlbohne, Karlsruhe

Ich halte noch durch – kein Zucker, kein Kuchen, keine Süßigkeiten (und ich schreibe das hier, damit ich nicht an den Kühlschrank gehe und die Tafel Schokolade raushole, die da noch liegt…) Sehr guten Kaffee trinke ich natürlich trotzdem, wie so oft in der Perlbohne. Diesmal habe ich ihn auch als Foto-Testobjekt verwendet. Denn ich habe mir eine neue Kamera geleistet. Die ist optisch ein echtes Schmuckstück, die ganzen schwarzen Dinger sind nicht so mein Fall. Um auch alle ihre inneren Werte herauszukitzeln, muss ich noch ein bisschen üben. Zum Beispiel beim Sonntagsspaziergang zu den Kirschblüten

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Gebratener Schweinebauch, Yangda, Karlsruhe

Im Passagenhof gibt es eine kleinere Filiale des Chinesen Yangda. Und die bieten – soweit ich das beurteilen kann – ziemlich authentische chinesische Küche an. Das 2/3 der Gäste am frühen Samstagnachmittag Asiaten sind, scheint den Eindruck zu bestätigen. Ich habe mich für zweimal gebratenen Schweinebauch mit Paprika und Zwiebeln entschieden. Sehr lecker! Außerdem hatte ich noch eine Suppe mit Algen und Ei. In jedem Fall ist beides eine prima Grundlage für das Konzert, auf das ich noch will…

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Salat mit Bali-Huhn, bei mir

Das Sonntagsessen besteht heute aus Romana-Salat, Tomate, Avocado und Zwiebeln. Um ein bisschen Pep in die Sache zu bekommen, gibt es noch Hühnchen dazu und Croutons aus einem Rest meines eigenen Brotes. Das Hühnchen habe ich vorm Braten drei Stunden in eine gelbe balinesische Marinade eingelegt. Das Base be Siap habe ich nach meinem Urlaub auf Bali nach dem Rezept der Kochschule gekocht – und einen guten Teil davon eingefroren. So bekommt nicht nur Huhn schnell Geschmack, es duftet auch super nach Urlaub!