Ohne Backen: Cheesecake mit Karamell

Ich habe hier bestimmt schon einmal erwähnt, dass ich gesalzenes Karamell liebe… Wirklich sehr. Und Käsekuchen ist auch mein Ding. Aus diesem Grund habe ich beide Leckereien in eine gepackt – und diesen ziemlich mächtigen Kuchen (nicht) gebacken. Wie das geht, lest ihr hier!

Vorneweg: Cheesecake ist nicht gleich Käsekuchen. Während der US-Klassiker mit Frischkäse gemacht wird, verwenden wir hier Quark. Den man so in den Staaten gar nicht kennt… Ich habe mich diesmal für die Frischkäse-Version entschieden. Und auch eine, die nicht gebacken werden muss. Was vor allem im Sommer der Hit ist, wenn man bei Hitze nicht auch noch den Backofen anschmeißen möchte.

Zwei Komponenten

Für diesen Cheesecake gibt es diesmal als Topping eine Karamell-Soße. Die kann man fertig im Lande kaufen. Aus gezuckerter Kondensmilch „kochen“. Oder einfach mit Zucker, Wasser, Sahne und Butter selbst kreieren. Später erkläre ich, wie das geht. Wer mag kann dann noch Salz in die süße Soße geben, so bekommt ihr einen tollen Geschmacks-Kontrast zu den restlichen Zutaten. Und dann ist da noch die leckere Cheesecake-Masse. Hier habe ich mich für den fetten Frischkäse entschieden. Wenn schon, denn schon…

Das Rezept

Die Karamell-Soße

Zutaten
200 g Zucker
60 g Wasser
180 g Sahne
1 EL Butter
Vanille
Salz (optional)

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Karamell 

So geht’s
Das Rezept für die Karamell-Soße stammt vom Blog „Natürlich lecker“, die immer so charmante Videos machen. Wer also mag, schaut sich die Entstehung der Soße im Film an!

Allen anderen sei die Transformation von weißem Zucker in bernsteinfarbenen Karamell hier beschrieben: Gebt den Zucker und das Wasser in einen Topf. Dann alles auf den Herd und zum Kochen bringen. Jetzt dauert es eine Weile bis sich der Zucker im Wasser auflöst, das überschüssige Wasser verkocht und alles Farbe nimmt. Zwischendurch ein bisschen umrühren, dann klebt nix am Boden fest.

Es dauert gut 15 Minuten bis die richtige Farbe erreicht ist. Aber bleibt bei eurem Topf stehen, damit ihr den „perfekten“ Moment nicht verpasst! Ist der Karamell zu hell, wird es nix. Ist er zu braun, wird’s bitter. Ist eine schöne gold-braune Farbe erreicht, dann den Topf von der Flamme nehmen und die Sahne einrühren. Aber Vorsicht! Das ganze ist mega heiß und zischt ordentlich, wenn ihr die Sahne hineingießt. Verbrennt euch nicht die Finger!

Dann kommt noch Butter und Vanille dazu. Dann alles wieder auf den Herd und noch einmal ordentlich aufkochen. Jetzt kann wer mag, den Karamell mit Salz würzen. Anschließend in ein Gefäß abfüllen und auskühlen lassen. Das Karamell ist zu diesem Zeitpunkt noch ziemlich flüssig. Es wird aber fester beim Auskühlen. In einem Gefäß mit Deckel ist die Masse eine ganze Weile im Kühlschrank haltbar – aber wer lässt Karamell denn im Kühlschrank stehen…

Der Cheesecake

Zutaten
Butterkekse (1 Packung)
40 g Kakao
100 g Butter

6 Blatt Gelatine
600 g Frischkäse
200 g Zucker
200 g saure Sahne
200 g Sahne
1 Bio-Zitrone (Saft und Schale)

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KUCHEN!

So geht’s
Die Sahne schon mal schlagen und kühl stellen. Die Kekse zerbröseln und mit geschmolzener Butter und Kakao vermischen. Ich mag es gerne, wenn man noch was von den Keksen erkennt. Ihr könnt aber auch alles in der Küchenmaschine ganz fein mahlen.

Den Keks-Mix in eine Springform (24 oder 26) drücken. Zur Seite stellen. Dann die Gelatine in kaltes Wasser einweichen. Den Frischkäse mit dem Zucker cremig rühren. Die saure Sahne darunter mischen. Die Zitronenschale fein abreiben, dabei nur das Gelbe abrubbeln! Unter die Masse rühren. Den Saft auspressen und auf dem Herd warm machen. Dann die Gelatine ausdrücken, im Saft auflösen und unter die Frischkäsemasse rühren. Abschließend die geschlagene Sahne dazu.

Die Masse auf den vorbereiteten Boden gießen. Gleichmäßig verstreichen. Dann kommt der Kuchen in den Kühlschrank, am besten über Nacht. Vier bis fünf Stunden sollten es aber mindestens sein! Dann die Karamell-Soße aufgießen, vorsichtig gleichmäßig verteilen. Wer mag, kann das Ganze zum Schluss noch mit Früchten garnieren. Und jetzt das Wichtigste: Schmecken lassen!

2 Gedanken zu “Ohne Backen: Cheesecake mit Karamell

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