Genuss-Quartett der Woche 71

Es ist der 3. Advent. Die knappe Zeit vor Weihnachten schreitet unaufhörlich voran. Und die Arbeit wird auch nicht weniger… Um so wichtiger ist es, die freie Zeit zu genießen – zum Beispiel auf dem Weihnachtsmarkt. Ja, ich war schon wieder… Und ich habe einige neue Leckereien entdeckt. Also. Viel Spaß beim Genuss-Quartett der 3. Adventswoche.

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Rosé-Glühwein, Sternlesmarkt Ettlingen

Los geht es mit etwas Hochprozentigem. Auf dem Sternlesmarkt in Ettlingen habe ich diesen Glühwein aus Rosé entdeckt. Ja, inzwischen gibt es nicht nur roten & weißen Glühwein vom Winzer, sondern auch diesen leckeren Rosé. Aber Vorsicht! Der haut ganz schön rein. Zum Glück gibt es zum Gegenhalten einiges Leckeres zum Essen!

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Kartoffelbratwurst, Sternlesmarkt Ettlingen

Gleich neben der Ettlinger Glühwein-Pyramide findet ihr einen Essens-Stand mit allerlei Wurst und Co. Zum Beispiel dieser Kartoffelbratwurst. Sieht aus wie eine normale, helle Bratwurst? Ist sie fast. Neben dem Wurstbrät befinden sich 10 Prozent Kartoffel im Darm. Als kleine Stückchen, die man echt gut herausschmeckt. Was es alles gibt?!?

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Dampfnudel vom Dampfnudelhof Hayna

Wohl jeder Pfälzer – und noch ein paar mehr Leute – kennen die Dampfnudeln aus Hayna. Auch ich habe schon viel von dieser Köstlichkeit gehört, sie aber noch nie probiert. Zum Glück gibt es auf dem Ettlinger Weihnachtsmarkt einen Stand mit genau diesen Dampfnudeln. Der Clou – die salzige Kruste am Boden. Dazu gibt es entweder Vanille- oder Weinsoße. Ich habe mich für die Weinsoße entschieden, die ein bisschen wie Pudding daherkommt und ziemlich viele Umdrehungen hat! Echt. Der Wein schmeckt super hervor und die Dampfnudel ist der Hammer!

Übrigens lese ich gerade, dass der Dampfnudelhof in Hayna zum Ende des Jahres schließt. Warum nur?!? Jetzt wo ich die Leckerei endlich auch probiert habe? Und mehr will? Ich will doch mehr!

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Entenkeule, Rotkohl, Klöße, bei mir

Und zum guten Schluss noch etwas selbst gekochtes: Entenkeule mit Rotkohl und Thüringer Klößen. Den Rotkohl habe ich aus dem Tiefkühlfach geholt, denn bei der letzten Rotkohl-Koch-Aktion ist zum Glück einiges übrig geblieben. Aufgetaut und noch mal durchgekocht, schmeckt er gleich noch einmal so gut!

Die Entenkeule habe ich mit Rotwein, Brühe, getrockneten Pfifferlingen, deren Einweichwasser, Rosmarin und Beifuß im Topf für 35 Minuten geschmort und dann unter dem Grill im Ofen ca. 15 Minuten fertig gebacken. Die Klöße sind nach Thüringer Art – und vor allem nach Omas Art (sie hat sie immer nur aus gekochten Kartoffeln gemacht!). Und so geht’s:

Mein Kloß-Rezept

1 kg Kartoffeln (mehlig kochend)
ca. 100 g Kartoffelmehl
1 Ei
etwas Butter
1 Scheibe Brot
etwas Öl
Salz

Die Kartoffeln in reichlich Salzwasser kochen bis sie gar sind. Dann abgießen. In der Zwischenzeit das Brot in Würfel schneiden und in Öl knusprig braten.

Die Kartoffeln mit etwas Butter und dem Ei zerstampfen. Etwas vom Kartoffelmehl dazugeben und gut verrühren oder mit der Hand verkneten – vorsichtig: heiß! Gebt immer mehr Kartoffelmehl dazu, bis die Kartoffelmasse eine schöne geschmeidige Konsistenz hat und gut zu Kugeln formen lässt.

Masse abnehmen, zur Kugel drehen, Brösel in die Mitte und noch einmal drehen. Salzwasser aufstellen, leicht simmernd kochen lassen. Die Klöße hineingeben. Wenn sie nach oben steigen, sind die Klöße fertig und können direkt verspeist werden.

 

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